' Ein Tier kann dem Kind dabei helfen, die Aufgaben des Großwerdens zu meistern ' 

                                                                            (Boris M. Levinson, Kinderpsychoanalytiker)

Eine kleine Geschichte: 

Tim, ein siebenjähriger Junge, verlor seine beiden Eltern, weil sie eine Überdosis Heroin genommen hatten. Nach dem Tod der Eltern wurde Tim in einem Heim untergebracht. Zeitgleich begann er Aufgrund seiner schweren Traumatisierung eine spieltherapeutische Behandlung. Während der ersten beiden Monate zog Tim sich vollkommen zurück. Obwohl er in der Lage war, über das Geschehene zu sprechen, zeigte Tim keinerlei Emotionen. Das änderte sich dramatisch, als Toto, der Hund des Therapeuten, in einer Sitzung anwesend war. Als Tim den Therapieraum betrat, wurde er freudig von Toto begrüsst. Tim streichelte den Hund zunächst, dann umarmte er ihn. Tim, der nie in den Therapiesitzungen um etwas gebeten hatte, bat darum,  Toto wiederzusehen. In der folgenden Sitzung war Tim damit beschäftigt, den Hund zu streicheln und immer wieder zu umarmen. In einer dieser Sitzungen leckte Toto Tims Wange woraufhin der Junge anfing zu weinen. Tim nahm den Hund in den Arm und weinte eine halbe Stunde lang während er Toto vom Tod seiner Eltern erzählte. In den folgenden Stunden gelang es dem Therapeuten, eine vertrauensvolle Beziehung zu Tim aufzubauen. Diese Beziehung gab dem Jungen ausreichend Sicherheit, um die Trauer um den Verlust wahrzunehmen und bearbeiten zu können.

(aus: Bindung zu Tieren, psychologische und neurobiologische Grundlagen tiergestützter Interventionen von Henry Julius, Andrea Beetz, Kurt Kotrschal, Dennis C. Turner, Kerstin Uvnäs- Moberg )

 


Therapiehund Holly

Holly ist eine  3 jährige Labradorhündin.

Die Hündin und ich sind durch den

Deutschen Berufsverband für Therapie- und Behindertenbegleithunde e.V. 

 zum Therapie- und Begleithundeteam ausgebildet.

 

 

'Traumazentrierte tiergestützte Pädagogik' 

  als Seminar buchbar.


Tiergestützte Pädagogik...

... bedeutet den professionellen Einsatz von Tieren im pädagogischen und traumpädagogischen Kontext.

Dabei werden zielorientierte Entwicklungsprozesse gefördert und den Kindern und Erwachsenen eine Erhöhung sozialer und emotionaler Kompetenzen ermöglicht.

Ich biete Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten den Einsatz des Therapiehundes an.

Dabei kann es sich um regelmäßige Besuche sowie einzelne Termine handeln.

 

Der Einsatz der Hündin in Schulen und Kindergärten führt zu einer Steigerung des emotionalen Wohlbefindens, bietet Sicherheit und kann Stress reduzieren.

Die Bindungsfähigkeit wird geschult und der Zugang zu Emotionen wird erleichtert.

Nachweislich wirkt sich der Einsatz eines Hundes im Unterricht beruhigend und konzentrationsfördernd aus.

Im Bereich der Sonderpädagogik und im Einsatz mit Kindern,  die einen besonderen Förderbedarf aufweisen, z.B. bei Autismus, sensorischer Integrationsstörung und Wahrnehmungsveränderungen, jedoch auch bei sprachlichen Erschwernissen wie Mutismus oder Sprachentwicklungsverzögerungen setze ich den Hund unterstützend ein.

 

In der Einzelförderung unter Einsatz des Therapiebegleithundes werden sozial- emotionale Fähigkeiten verbessert und der Mensch entdeckt seine Ressourcen und sein Verantwortungsbewusstsein, was als stärkend erlebt wird. Die Bindung zum Hund stabilisiert Erwachsene und Kinder intensiv.

 

 In Pflegeheimen wird der Hund insbesondere zur Aufhebung von Isolation, Förderung von sozialen Kontakten und der Erfahrung von Nähe und Körperkontakt eingesetzt.

 

 


 Artikel vom

02.11.2017/Wochenspiegel Schleiden

Artikel vom

03.11.2017/ Bürgerbrief Stadt Mechernich


Eindrücke